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PLD Pro im Vergleich

Die meisten kleinen Betriebe legen Belege heute in SharePoint oder Dropbox ab, manche in einem lokalen Archiv, wenige in einem großen Dokumentenmanagementsystem. Jede dieser Lösungen hat ihre Stärken. Der Vergleich zeigt, wofür welche gedacht ist – auch dort, wo eine andere besser zu Ihnen passt. Was ein kleiner Betrieb von einem DMS wirklich braucht, steht unter Dokumentenmanagement für kleine Betriebe.

Die wichtigsten Unterschiede

Kriterium PLD Pro SharePoint / Microsoft 365 Dropbox Business ecoDMS / PaperOffice Enterprise-DMS (DocuWare u. a.)
Ausrichtung Belegablage für Betriebe mit 2 bis 20 Personen Zusammenarbeit jeder Art, jede Unternehmensgröße Dateien speichern und abgleichen Archiv für 1 bis 5 Personen Größere Unternehmen mit mehrstufigen Freigaben
Betrieb Wir betreiben die Software für Sie Cloud von Microsoft Cloud-Dienst Eigener Server oder NAS; Updates und Sicherung liegen bei Ihnen Cloud oder eigener Server
Preismodell Fester Preis pro Betrieb Pro Nutzer, im Microsoft-365-Paket Pro Nutzer Einmallizenz pro Installation Pro Nutzer, meist mit Mindestabnahme
Einstiegspreis 29 € pro Monat, alle Funktionen inklusive ab rund 13 € pro Nutzer und Monat ab rund 15–21 € pro Nutzer und Monat einmalig ab rund 90–150 €, zuzüglich eigener Hardware 30–50 € pro Nutzer und Monat, im Mindestpaket ab ca. 200 € monatlich
Preistransparenz Öffentlich und fest Öffentlich Öffentlich Öffentlich Meist auf Anfrage
Einführung Wenige Stunden; Registrierung ohne Termin Wenige Stunden, Aufbewahrungsregeln zusätzlich einzurichten Wenige Stunden Eigene Installation und Servereinrichtung Meist drei bis sechs Monate als eigenes Projekt
Schutz vor Änderung (§ 132 BAO) Aufbewahrungsfrist je Kategorie, technische Sperre zuschaltbar Nur über zusätzliche Aufbewahrungsrichtlinien Nein, reine Dateiablage Abhängig von der eigenen Konfiguration Ja, im Rahmen der Einführung
Steuerberater-Zugang inklusive Ja, in jedem Paket Nein Nein Nein Nein
Buchungsexport für BMD, RZL, dvo und DATEV Ja, ohne Aufpreis Nein Nein Nur über Erweiterung eines Drittanbieters, kostenpflichtig Über Zusatzmodul, meist kostenpflichtig
Datenstandort EU (Frankreich, Niederlande); Anbieter mit Sitz in Kanada, zulässig nach Art. 45 DSGVO Wählbar, US-Konzern im Hintergrund US-Konzern Bei Ihnen selbst Je nach Vertrag

Stand der Recherche: August 2026, auf Grundlage öffentlicher Preislisten. Maßgeblich ist jeweils die aktuelle Preisliste des Anbieters. Unser eigener Preis entspricht der Preisseite.

So gelingt der Wechsel

Eine bestehende Ablage aus Dropbox, SharePoint oder einem Netzlaufwerk übernehmen Sie in vier Schritten – ohne jede Datei einzeln anzufassen.

  1. Ordner als ZIP exportieren

    Laden Sie Ihre Ordnerstruktur als ZIP-Datei herunter. Die oberste Ebene entspricht idealerweise Ihren künftigen Kategorien, etwa „Eingangsrechnung“; eine zweite Ebene kann Kunden oder Lieferanten abbilden.

  2. In PLD Pro hochladen

    Statt hunderter Einzeldateien laden Sie ein Archiv hoch – bis zu 500 Belege und 2 GB je Vorgang. Größere Bestände teilen Sie auf mehrere Archive auf.

  3. Zuordnung prüfen

    Vor dem Speichern sehen Sie, welcher Ordner in welche Kategorie kommt, und korrigieren, was nicht passt.

  4. Vorschläge bestätigen

    Datum, Belegnummer und Betrag schlägt PLD Pro vor; Sie bestätigen sie gemeinsam. Danach ist jeder Beleg abgelegt und durchsuchbar.

Häufige Fragen zum Vergleich

Ist PLD Pro eine Alternative zu DATEV oder BMD?

Nein. PLD Pro ist keine Buchhaltungssoftware, sondern arbeitet der Buchhaltung zu. Sie übergeben Ihre Belege als Buchungsdatei für BMD, RZL, dvo oder DATEV an Ihre Kanzlei und benötigen dafür keines dieser Programme. Die Dateien folgen den Formatbeschreibungen der Hersteller; einen Testimport mit Ihrer Kanzlei empfehlen wir dennoch, bevor der erste Monat zählt.

Was ist mit DATEV Unternehmen online oder BMD Com?

Diese Zugänge laufen über den Vertrag Ihrer Kanzlei; wechseln Sie die Kanzlei, verlieren Sie auch den Zugang zu Ihrer Ablage. PLD Pro gehört dagegen Ihrem Betrieb. Zudem sind beide vor allem auf Rechnungen ausgelegt – in PLD Pro liegen auch Verträge, Pläne und Personalunterlagen am selben Ort.

Wofür ist PLD Pro nicht gedacht?

Für drei Aufgaben nicht: für Buchhaltung und Zahlungsverkehr, für das gemeinsame Bearbeiten von Office-Dateien wie in Microsoft 365 und für mehrstufige Freigabeprozesse. Für Letztere ist ein großes Dokumentenmanagementsystem besser geeignet – zu entsprechend höheren Kosten.

Wie wechsle ich von Dropbox oder SharePoint zu PLD Pro?

Sie laden einzelne Dateien hoch oder übernehmen ganze Ordner als ZIP-Archiv. Der Wechsel dauert Stunden, nicht Wochen. Sollte PLD Pro nicht passen, exportieren Sie jederzeit alles wieder als ZIP-Archiv.

Ist PLD Pro günstiger als ein Enterprise-DMS wie DocuWare?

Für einen Betrieb mit 2 bis 20 Personen in der Regel deutlich. PLD Pro kostet ab 29 € im Monat für den ganzen Betrieb, ohne Einrichtungsgebühr. Ein großes System rechnet pro Nutzer ab, häufig zuzüglich einer mehrmonatigen Einführung.

Was unterscheidet PLD Pro von ecoDMS oder PaperOffice?

Diese Programme laufen auf Ihrem eigenen Server oder NAS; um Sicherung und Updates kümmern Sie sich selbst. PLD Pro übernehmen wir für Sie. Unsere Server stehen in Frankreich und den Niederlanden; der Hosting-Anbieter hat seinen Sitz in Kanada, das die EU-Kommission als sicheres Drittland anerkennt.

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